Studiert man Charts zur Preisentwicklung von Silber über längere Zeiträume, dann zeigt sich: Das Edelmetall gilt zu Recht als „sicherer Hafen“, in dem Vermögen zuverlässig vor Inflation geschützt ist. Wer Silber besaß, hatte in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals die Gelegenheit, den Wert nicht nur zu erhalten, sondern zu vermehren.

Gleichzeitig gilt Silber als launisches Metall: Wer sich zum Kauf des „weißen Golds“ entschließt, sollte sich bewusst sein, dass es auch dieses Edelmetall dem Auf und Ab der Börsennotierungen unterworfen ist. Denn der Wert von Silber ist abhängig von Anlagelaunen, von Ölpreis und Goldpreis, der Entwicklung der Inflation und der Nachfrage der Industrie.

Silberkäufer denken langfristig

Käufer, die auf Edelmetalle als Investitionsschutz setzen, schreckt das allerdings nicht ab – im Gegenteil: Während im Jahr 2004 nur 7 Prozent der weltweiten Silberproduktion in Anlageprodukte flossen, waren es im Jahr 2014 bereits 20 Prozent.

Offensichtlich erkennen viele Menschen, dass Silber aus rational nicht immer nachvollziehbaren Gründen noch immer unterbewertet ist – obwohl es im Gegensatz zu Gold Bedeutung für die Realwirtschaft besitzt und die abbaubaren Reserven gerademal noch 20 bis 25 Jahre reichen. Nicht ohne Grund redet man bis heute vom „Tafelsilber“, wenn es um die Kernwerte eines Unternehmens geht.

Meilensteine in der Preisentwicklung Silber seit dem 20. Jahrhundert

Wie eng der Silberpreis mit der wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängt, lässt sich am Zeitpunkt seines Allzeit-Tiefpreises ablesen: Den erreichte er in der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1923 mit einem inflationsbereinigten Wert von 4,40 $ pro Feinunze. In der Folge ging der Kurs jedoch nach oben: Mit dem Silver Purchase Act verpflichteten sich die USA, Silber fortan zu einem festen Preis zu kaufen. Größere Verwerfungen gab es dann wieder in den 70er-Jahren, als Silber zu einem Spekulationsobjekt wurde und binnen eines Jahres mehr als 400 % an Wert gewann. Der Höchststand wurde im Januar 1980 bei knapp 50 $ pro Feinunze erreicht – danach fiel der Wert rasch um ca. 90 %. Sein nächstes Hoch erreichte der Silberpreis in Zeiten von Inflationsangst und Eurokrise im Jahr 2011 mit 49,83 $ pro Feinunze. Im unsicheren politischen Klima der folgenden Jahre mit der allgegenwärtigen Angst vor einer globalen Rezession sank der Silberpreis und bewegt sich seitdem zwischen 15 $ und 30 $ pro Feinunze.

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